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Des einen Freud, des anderen Leid. Dies trifft vollkommen zu, wenn man sich so die Sagen anschaut, die sich rund um die Erzvorkommen im Donnersberg ranken: In einer Überlieferung des Autors Viktor Carl wurde ein Edelmann auf der Jagd nach dem Silber von Erdgeistern des Nachts verwunschen und musste fortan als Rehbock sein Dasein fristen, bis ihn die Silberkugel eines Jägers erlöste. In einer anderen Geschichte machte ein armer Köhler vom Donnersberg mit dem Erzvorkommen sein Glück. Dabei hatte er sich bereits ruiniert geglaubt, weil eine durch Blitze gefällte Eiche seine kleine Hütte zerstörte. Doch der Krater, den der mächtige Baum geschlagen hatte, förderte Silber zu Tage - der Köhler war fortan ein wohlhabender Mann. Die letzte der beiden Sagen trifft wohl eher die Realität. Die Geschichte hat gezeigt, dass die reichen Erzvorkommen durchaus Wohlstand in die Region brachten. Schließlich sind rund 60 verschiedene Mineralienvorkommen, darunter Silber und Kupfer, am Donnersberg nachgewiesen. Der Bergbau rund um Imsbach wurde 1921 eingestellt.
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